Analytische Rückverfolgbarkeit von Lithium-Rohstoffen

Rohstoffpetrologie

Wie können analytische Methoden zur Rückverfolgbarkeit mineralischer Lithium-Rohstoffe evaluiert werden, um eine nachhaltige Rohstoffversorgung zu gewährleisten?

Foto: JTC | Nico Kropp

Zielsetzung

Die Evaluation der analytischen Möglichkeiten, um die Rückverfolgbarkeit von mineralischen Lithium-Rohstoffen (Spodumen, Petalit, Lepidolith) und damit eine nachhaltige Rohstoffversorgung zu gewährleisten.

Hintergrund

Der Bedarf an Lithium als Rohstoff steigt durch die Elektrifizierung des Verkehrssektors (Lithium-Ionen-Batterien) und den Ausbau der erneuerbaren Energien und deren Speicherung an. Momentan werden abgebaute mineralische Rohstoffe zu Konzentraten verarbeitet, die dann meist per Schiff über weite Strecke transportiert werden, um zu den verarbeitenden Anlagen transportiert zu werden. Wie auch bei anderen Rohstoffen empfiehlt sich die Entwicklung eines Systems, um den Ursprung des jeweiligen Rohstoffs entlang von Wertschöpfungsketten zurückverfolgen zu können. Dazu werden kombinierte mineralogisch-geochemische Untersuchungen an globalen Referenzproben durchgeführt, um die Herkunft von Rohmaterialien oder Konzentraten aus verschiedenen Erzprovinzen und Lagerstätten nachzuvollziehen.

Analytische Rückverfolgbarkeit von Lithium-Rohstoffen | Foto: JTC Nico Kropp
Kooperationen:

ITEL-Deutsches Lithiuminstitut GmbH

Team

Ralf Halama

Co-Forschungsgruppenleiter
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Nico Kropp

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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