Rohstoffpetrologie
Wie beeinflussen magmatisch-hydrothermale Alterationen am Ramberg-Pluton das Rohstoffpotenzial und die Eignung der Gesteine für die Endlagerung radioaktiver Abfälle?
Zielsetzung
Evaluation des kritischen Rohstoffpotentials im Zuge der chemischen Veränderungen durch magmatisch-hydrothermale Prozesse im Kontaktbereich des Ramberg-Plutons und Bedeutung der Alterationen für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in Intrusivgesteinen des Harzes
Hintergrund
Magmatisch-hydrothermale Alteration magmatischer Gesteine stellt einen wichtigen Prozess der Lagerstättengenese für verschiedene Wertelemente (z.B. Sn, W, Mo, Li, B) dar. Diese Alterationsprozesse sorgen durch Mineralumwandlungen auch für eine Veränderung der petrophysikalischen Eigenschaften der Gesteine. Im Randbereich des Rambergplutons treten solche Alterationserscheinungen auf, und diese werden in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) Sachsen-Anhalt mineralogisch-geochemisch untersucht. Neben dem Aspekt der Anreicherung von Wertelementen sind die strukturellen Veränderungen im Gestein relevant für die mögliche Endlagerung radioaktiver Abfälle.


