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Zwischen Werkstor und Lagerzaun – Impuls, Podium & Austausch zur Zwangsarbeit in Bitterfeld-Wolfen

22. Mai , 18:00 - 20:00

Während des Zweiten Weltkriegs mussten auch in Bitterfeld-Wolfen zahlreiche Menschen Zwangsarbeit leisten – mitten in der lokalen Industrie. In unmittelbarer Nähe zur Filmfabrik Wolfen der IG Farben befand sich ein Außenlager des KZ Buchenwald, in dem hunderte Frauen unter Bewachung der SS untergebracht waren und zur Arbeit gezwungen wurden. Diese Geschichte ist Teil unserer Region – und zugleich Teil unserer Gedenkkultur.

Die Bürgerstiftung Bitterfeld-Wolfen lädt Sie herzlich zur Veranstaltung
“Zwischen Werkstor und Lagerzaun”
am Freitag, 22. Mai 2026, um 18:00 Uhr
in den Hörsaal im Rathaus Wolfen, Rathausplatz 1, 06766 Bitterfeld-Wolfen

ein, um an dieses Kapitel der lokalen Geschichte zu erinnern und darüber ins Gespräch zu kommen, welche Bedeutung Erinnerung für unser heutiges Demokratieverständnis hat.

Nach einem Impulsvortrag diskutieren Expertinnen und Experten und lokale Akteure, darunter Dr. Günter Matter, Uwe Holz, Dr. Alexander Klose (JTC-Team A2) und Oberbürgermeister Armin Schenk, in einer Podiumsdiskussion über die Zwangsarbeit in Bitterfeld-Wolfen und darüber, welche Lehren sich daraus für Gegenwart und Zukunft ziehen lassen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei einem Imbiss.

Begleitend zur Veranstaltung lädt die „Meile der Demokratie – Vergangenheit erinnern. Demokratie verstehen“ ab 17:00 Uhr mit Informations- und Mitmachständen zum Gespräch und zur Vertiefung des Themas ein.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung bis 22. Mai um 13 Uhr finden Sie hier: https://beteiligung.sachsen-anhalt.de/portal/bitterfeld-wolfen/beteiligung/themen/1003063
Veranstaltungsflyer

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Bürgerstiftung Bitterfeld-Wolfen