Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Tag der Industriekultur

12. April

Am Sonntag, den 12. April 2026, lädt das Land Sachsen‑Anhalt wieder zum Tag der Industriekultur ein – ein Tag, an dem Industriegeschichte erlebbar wird: alte Fabriken, Bergwerke und Werkssiedlungen öffnen ihre Türen und erzählen von Wandel, Arbeit und Innovation.

Dieses Jahr ist das JTC in Anhalt-Bitterfeld und Mansfeld-Südharz mit dabei:

In Bitterfeld-Wolfen treffen Sie in der Kulturkirche Greppin unser Team A2 Chemie im Wandel:

Die Forschenden nehmen Sie mit auf eine Exkursion zur „Bitterfelder Blase“ als Monument: 
Präsentation: 11 Uhr, Exkursion: 12 – 16 Uhr
Treff: Kulturkirche Greppin, Wolfener Straße 58

Unbeeindruckt von Reden und Schreiben liegt die „Bitterfelder Blase“ in monströser Unruhe unter Stadt und Chemiepark. Eine sogenannte Ewigkeitslast und eine Aufgabe für Generationen. Nur ununterbrochenes Pumpen und Filtern verhindert die Ausbreitung ihrer Gifte. Was genau ist die „Bitterfelder Blase“ und wie lässt sie sich verstehen? Und was wäre, wenn man die Fürsorgearbeit der Pumpen und ihrer Wächter als Vorbild für eine neue Art der Industriekulturpflege nähme? Wandern Sie mit uns entlang des Brunnenriegels und denken Sie an festes Schuhwerk.
Im Flyer finden Sie weitere Informationen: Infoflyer_Brunnenriegel

Im Kraftwerk Zschornewitz treffen Sie Cheyenne Wolf von Team A1 Strukturwandel & Partizipation zum Thema:
Was Leerstand im Mitteldeutschen Revier erzählt
Ausstellung und Gespräch: 10 bis 17 Uhr im Torbogen zum Kraftwerk Zschornewitz

Leerstand ist nicht leer. Er steckt voller Erinnerungen, Sinneseindrücke, Geschichten und widersprüchlicher Bedeutungen.
Die Posterausstellung von Cheyenne Wolf, JTC-Doktorandin, gibt Einblicke in ein Forschungsprojekt über ehemalige Industrieorte und ihre informellen Nutzungen – und fragt danach, was bleibt und was verloren geht. Sie zeigt, wie Menschen im südlichen Sachsen-Anhalt Leerstände erleben: als Erinnerungsräume, Freiräume, Schandflecken und Konfliktfelder des Strukturwandels.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten und oft überhörte Perspektiven.

Cheyenne Wolf lädt Sie ein, mitzudenken und mitzuerzählen:
Welche Bedeutung tragen diese Orte für Sie? Was sollte erhalten bleiben – und warum? Wessen Vergangenheit und Zukunft zählen hier?

Im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode können Sie unser Team B2 Rohstoffpetrologie rund um Gesteinskunde ausfragen und erfahren, warum Geologen gerade nach Beendigung des Bergbaus besonders gebraucht werden. Fahren Sie außerdem 200 Meter unter die Erde und besichtigen Sie ehemalige Stollen, in denen über Jahrhunderte der Mansfelder Kupferschiefer abgebaut wurde.

Weitere Informationen auf den Seiten des Netzwerk Industriekultur und im TIK Flyer Bitterfeld-Wolfen.

Veranstalter