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Workshop: Un/Bordering Animal Health

21. Januar - 23. Januar

Vom 21. – 23. Januar 2026 findet in Halle an der Saale der Interdisziplinäre Workshop „Un/Bordering Animal Health: Interdisciplinary Perspectives on the Spatial Politics, Colonial Legacies and Multispecies Entanglements of Animal Disease Control“ statt. 

Untersucht werden die vielfältigen Grenzen, die das Feld der Tiergesundheit prägen, anhand von Fallstudien aus Afrika, Asien, Europa und Amerika. Im Fokus stehen soziale, historische und politische Kontexte, die die Kontrolle infektiöser Tierkrankheiten beeinflussen, sowie epistemische, territoriale und spezienbezogene Grenzen, die Praktiken von Diagnose, Prävention und Intervention strukturieren.

Diskutiert wird unter anderem: Wie Grenzen zwischen Spezies, Regionen, Verantwortlichkeiten und Expertise gezogen, aufrechterhalten oder überschritten werden. Welche Praktiken und Wissensformen ausgeschlossen oder hervorgehoben werden. Welche Ansätze ein flexibleres Verständnis von Tiergesundheit ermöglichen, das multispeziesgerecht ist und lokale wie globale Kontexte berücksichtigt.

Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Larissa Fleischmann (Institut für Humangeographie und Team A6 des Just Transition Center, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Wisse van Engelen (Fachbereich Technologie, Gesellschaft und Politik, Universität Twente) und gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem JTC Halle.

Wo: Löwengebäude, Hörsaal XIII
Universitätsplatz 11, 06108 Halle an der Saale
Wann: 21.- 23. Januar 2026
Link zum Programm

Online-Teilnahme via Webex ohne Anmeldung unter https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=md1a40a22a4d5e2c36fb2cc1a330b07ce
Passwort: Animals_2026